Allgemeine Geschäftsbedingungen 2018

Käsesommelier

§ 1 Geltungsbereich

(1) Die vorliegenden AGB gelten für die Teilnahme an der Qualifizierung zum „Käsesommelier 2018“ der Genussakademie Bayern des Cluster Ernährung am Kompetenzzentrum für Ernährung.

(2) Soweit die Teilnahmebedingungen keine anderweitige Regelung treffen, gelten die

gesetzlichen Bestimmungen der Bundesrepublik Deutschland – unter Ausschluss des UNKaufrechts.

§ 2 Status der Teilnehmer/innen

Bei 75% Anwesenheit im Seminar und erfolgreich bestandener schriftlicher, mündlicher und

praktischer Prüfung wird das Zertifikat „Käse-Sommelier“ vergeben.

§ 3 Vertragsabschluss

(1) Anmeldungen können schriftlich per Brief, Fax oder per E-Mail erfolgen. Mit dieser

Anmeldung erklärt der Teilnehmer, dass er von diesen AGB Kenntnis genommen hat, sein

Einverständnis mit deren Geltung sowie mit der zweckgebundenen Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der von ihm angegebenen Daten.

(2) Nach Bearbeitung der Anmeldung erhält der Teilnehmer eine Anmeldebestätigung mit

Rechnung. Der Vertragsabschluss erfolgt durch den Eingang der Seminargebühren auf dem

Konto des Veranstalters.

§ 4 Teilnehmerzahl

Die Teilnehmerzahl ist auf max. 20 begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des

Zahlungseingangs berücksichtigt. Sollte die Teilnahme wegen Überbelegung nicht möglich sein, erhält der Teilnehmer umgehend eine Benachrichtigung und wird ggf. auf die Warteliste

aufgenommen.

§ 5 Teilnahmegebühr/Verhinderung an der Teilnahme/Kündigung

(1) Die Genussakademie erhält die im Anmeldeformular ausgewiesene Gebühr per

Überweisung auf das angegebene Konto. Der Rechnungsbetrag ist fällig – ohne Abzug – mit

Erhalt der Rechnung. Die Preise verstehen sich pro Person und beinhalten 120 Seminareinheiten, Seminarunterlagen, Käseverkostungen, Besichtigung eines Käsereifelagers, Winzerexkursion und Betreuung während der Qualifizierung durch das „Servicebüro Käse-Sommelier“ sowie Mittagessen an allen Seminartagen.

(2) Eine Kündigung ist nur schriftlich per Brief, Fax oder E-Mail bis drei Wochen vor Beginn der Weiterbildung möglich. In diesem Fall wird eine pauschale Aufwandsentschädigung von 100 Euro fällig. Dem Teilnehmer steht der Nachweis offen, dass kein Aufwand entstanden ist oder dieser wesentlich niedriger ist als die Pauschale. Bei späteren Absagen oder Abwesenheit

während der Veranstaltung wird die gesamte Teilnahmegebühr berechnet.

(3) Der Teilnehmer kann bei Verhinderung eine Ersatzperson benennen. Die Benennung einer Ersatzperson ist nur mit Zustimmung der Veranstalter möglich.

§ 6 Termin-/Programmänderungen

(1) Der Veranstalter ist berechtigt, die Veranstaltung aus wichtigem Grund zu verschieben oder abzusagen, z. B. wenn eine bestimmte Teilnehmerzahl nicht erreicht wird. Im Falle der

Verschiebung der Veranstaltung steht dem Teilnehmer ein Rücktrittsrecht zu.

Bei Absage der Weiterbildung seitens der Veranstalter werden dem Teilnehmer alle bisher

bezahlten Gebühren rückerstattet.

(2) Der Veranstalter behält sich Programmänderungen aus wichtigem Anlass vor. Der

Veranstalter ist berechtigt, in begründeten Fällen die Veranstaltung von anderen als den

angegebenen Referenten durchführen zu lassen.

§ 7 Überlassene Unterlagen

Vom Veranstalter im Rahmen der Weiterbildung zur Verfügung gestellte oder überlassene

Unterlagen sowie Software dürfen ohne schriftliche Genehmigung des Veranstalters weder

reproduziert, noch unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt,

verbreitet oder zur öffentlichen Wiedergabe verwendet werden. Bei Zuwiderhandlungen ist

durch den Teilnehmer ggf. Schadenersatz zu leisten.

§8 Prüfung

Zur Prüfung zugelassen werden Seminarteilnehmer, die mindestens 12 Tage der Fortbildung

besucht haben. Die Prüfung besteht aus drei Teilen: Schriftlich, mündlich und praktisch. Sie

muss in allen Teilen bestanden sein, damit das Zertifikat ausgestellt werden kann. Die

Prüfungskommission setzt sich zusammen aus dem fachlichen Seminarleiter sowie zwei

weiteren Referenten.

§ 9 Haftung

(1) Für erteilten Rat und die wirtschaftliche Verwertbarkeit erworbener Kenntnisse wird keine

Gewähr übernommen.

(2) Für andere als durch Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit entstehende Schäden haftet der Veranstalter nur dann, wenn die Schäden auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Handeln oder auf schuldhafter Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht durch den Veranstalter oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertrags-pflichten sind diejenigen Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Teilnehmer regelmäßig vertrauen darf.

Diese Schadenersatzansprüche sind auf die Höhe des Veranstaltungs-entgelts begrenzt. Eine darüber hinausgehende Haftung auf Schadensersatz ist ausgeschlossen. Die Bestimmungen des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

(3) Versicherungsschutz der Teilnehmer durch den Veranstalter besteht nicht.

§ 10 Angaben des Teilnehmers / Datenschutz

(1) Die Teilnehmer werden darauf hingewiesen, dass die erhobenen Daten vom Veranstalter in elektronischer Form gespeichert und im Rahmen der Zweckbestimmung des

Vertragsverhältnisses verarbeitet werden. Diese Daten werden vertraulich behandelt.

(2) Der Teilnehmer erklärt damit sein Einverständnis, dass die erhobenen Daten auch nach

Abschluss der gebuchten Qualifizierung zum Zweck der weiteren Betreuung des Teilnehmers

gespeichert bleiben. Die Weitergabe der Daten an Dritte, mit Ausnahme einer

Auftragsdatenverarbeitung, ist unzulässig. Der Teilnehmer kann dieses Einverständnis jederzeit schriftlich widerrufen.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Soweit in diesen Teilnahmebedingungen die Schriftform vorgesehen ist, entspricht auch die Versendung einer E-Mail oder eines Fax dieser Schriftform.

(2) Für alle Rechtsbeziehungen, die sich aus der Anmeldung zur Teilnahme an der

Weiterbildung ergeben, gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des

UN-Kaufrechts.

(3) Der Gerichtsstand ist München, soweit der Teilnehmer Kaufmann ist.

(4) Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder

anfechtbar sein, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.

Stand: August 2017

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